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Das T-SHIRT - Geschichte und Bedeutung

 Das T-Shirt – Geschichte und Bedeutung eines Kleidungsstücks

T-Shirts bringen Lässigkeit und Style in den Alltag. Im Business stehen sie für Dynamik und Modernität, im Club für die Lust am Tanzen, die Verweigerung, sich modischen Gesetzen zu unterwerfen und sind ein Bekenntnis zur Jugendkultur.

Den klassischen T-Shirt-Träger gibt es ebenso wenig wie die typische T-Shirt -Trägerin. Jugendliche zeigen im T-Shirt, dass sie gar nicht daran denken, so langweilig wie die spießigen Erwachsenen herumzulaufen. Aber auch immer mehr junge Eltern, Mittvierziger und Senioren beweisen, dass sie im T-Shirt gut aussehen, aktiv sind und das Leben einfach etwas lockerer angehen möchten.

 

Geschichte und Herkunft des Lieblingskleidungsstücks
Vom alten Ägypten bis zur Neuzeit

Wann ist ein T-Shirt ein T-Shirt? Um zu erfahren, in welchem Zeitalter die Geschichte des T-Shirts beginnt, ist die Beantwortung dieser Frage zwingend notwendig. Es lässt sich der Oberkleidung zuordnen, hat einen halben Arm und einen V- oder Rundhalsausschnitt. Die meisten der heutigen T-Shirts bestehen aus reiner Baumwolle. Daneben haben Materialien wie Seide, Viskose und Exotisches wie Leder oder gar Latex ebenfalls ihre Berechtigung. Überlieferungen aus antiken Hochkulturen geben Hinweise darauf, dass schon vor mehr als 2000 Jahren Menschen Kleidungsstücke trugen, die dem heutigen T-Shirt in gewisser Weise ähnelten. Forscher fanden Papyruszeichnungen und Malereien auf Pyramiden, die den Schluss zulassen, dass die Geschichte des T-Shirts bis in die Zeit der Ägypter zurückreicht. Vom bunten Leibchen der Sklaven und Pharaonen bis zur Alltagsbekleidung moderner Menschen war es ein langer Weg. Für viele Jahrhunderte verschwand das T-Shirt unter der Oberbekleidung von Bauern, Fürsten und Geistlichen.

 

Matrosen, Tee und Militär

Dass Matrosen unverschämt gut aussehen, wussten Frauen schon immer. Auch wenn die Seefahrt ihre Romantik verloren hat, sind Matrosen in schneeweißen Anzügen und mit ihren hübschen Mützen eine echte Augenweide. In der Geschichte des T-Shirts spielen Seeleute eine nicht unerhebliche Rolle. Im ausgehenden 19. Jahrhundert trugen englische Matrosen unter ihren Blusen weiße Wollunterhemden. Um Tätowierungen und eine allzu starke Körperbehaarung zu bedecken, bestand die Royal Navy darauf, kurze Ärmel an die Hemden anzusetzen. Doch die Wollunterwäsche blieb bei den Matrosen unbeliebt: Sie juckte schrecklich und wer sich in den Kampf wagte, schwitzte enorm. So kam es, dass die Wollunterhemden nach dem Ersten Weltkrieg Modellen aus leichter Baumwolle weichen mussten. Auch beim Militär freuten sich die Soldaten über die Abschaffung der Wollunterhemden zugunsten leichterer Baumwollshirts.

Mit der Entwicklung der Strickmaschine in den Jahren 1860-64 schuf der englische Erfinder William Cotton die Voraussetzungen für die kostengünstige Massenproduktion von Baumwollhemdchen. Rundstrickmaschinen ermöglichten zuerst die automatische Strumpfproduktion und dann auch die Herstellung nahtloser Shirts. Schon bald löste die neue Unterwäsche die Einteiler, die Männer und Frauen jahrhundertelang tragen mussten, vollständig ab.

Zum T-Shirt (Tea-Shirt) wurde das Baumwollunterhemd aus einem besonderen Grund erhoben: Verschiedenen Erzählungen zufolge durften die Bediensteten des englischen Adels ärmellose Shirts tragen. Diese sollten die ständigen Teeflecken auf den Hemden der Butler verhindern. Ob diese Anekdoten stimmen oder nicht – im englischen Sprachgebrauch ist auch heute gelegentlich noch vom Tea-Shirt die Rede.

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Es lebe der Sport!

Das beginnende 20. Jahrhundert war nicht nur von den Tragödien des Ersten Weltkriegs und der Wirtschaftskrisen geprägt. Mit dem Beginn der Moderne kamen Menschen in den Genuss zahlreicher Arbeitnehmerrechte. Der bezahlte Urlaub war ein Novum. Arbeiter hatte zum ersten Mal so etwas wie Freizeit, die sie für Reisen, Erholung und Sport nutzen konnten. Das T-Shirt begann seinen Siegeszug als Sportbekleidung im Rudersport. Amerikanische Teams beschrifteten als erste ihre Shirts mit Nummern und Namen ihrer Stars. Spätestens, als Coco Chanel Trikotagen aus leichten Jerseystoffen in ihrer Kollektion umsetzte, wurde das T-Shirt zum Modeartikel.

 

Kaugummis und Freiheit – wie der Zweite Weltkrieg dem T-Shirt zum endgültigen Durchbruch verhalf

Den endgültigen Durchbruch hatte das T-Shirt im Zweiten Weltkrieg. Amerikanische Soldaten brachten nicht nur Nylonstrümpfe und Kaugummis nach Europa, sondern auch Freiheit und T-Shirts! US-Soldaten zeigten, wozu das weiße Baumwollshirt so alles taugt: Sie benutzten es als Unterhemd, als weiße Fahne und Handtuch. Es nahm wenig Platz im Gepäck ein und sah an gebräunten Männerkörpern ziemlich gut aus. Schon bald wollten nicht nur in den USA alle Männer ein solches Kleidungsstück haben.

Wer glaubt, mit der massenhaften Verbreitung des T-Shirts sei das Kleidungsstück straßentauglich geworden, irrt. Marlon Brando und James Dean, die großen Filmstars der 1950er Jahre, machten das weiße T-Shirt, Jeans und Lederjacken zu Symbolen einer unangepassten, rebellischen Jugendkultur. Erst in den siebziger Jahren, als die Erwachsenenwelt längst vor der Jugend kapituliert hatte, wurde das T-Shirt schulhof- und alltagstauglich.

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Vom Unterhemd zum universellen Kleidungsstück
Ein T-Shirt als Provokation?

Ein T-Shirt sorgt heute wohl eher selten für Aufregung (außer unsere Simsis Circus Shirts). Es gilt als vollkommen normales Kleidungsstück, das Damen und Herren unterschiedlich erfolgreich zu modischen Outfits stylen. Dass das T-Shirt einst als echte Provokation galt, ist im 21. Jahrhundert nur noch schwer vorstellbar.

 

Popkultur: Zeig mir Dein T-Shirt und ich sag Dir, wer Du bist

In der Popkultur spielt das T-Shirt eine zentrale Rolle. Schon dank seiner charakteristischen T-Form mit den verhältnismäßig kurzen Ärmeln und viel Stoff in der Körpermitte bietet es eine riesige Projektionsfläche: Es gibt T-Shirts mit Bandlogos, Sprüchen, politischen Botschaften und Stickereien. Es gibt zerrissene T-Shirts, bauchfreie Shirts und transparente Modelle. Kurzum: Das T-Shirt bietet eine große Fläche zur Selbstdarstellung. Jugendliche und auch sonst alle, die etwas zu sagen haben, lieben T-Shirts!

 

Versteck Dich (nicht)!

Nachdem sich zwar an der Farbe und der Bedeutung der T-Shirts im Wandel der Jahrzehnte einiges änderte, blieb die charakteristische Form des Kleidungsstückes eher gleich. In den achtziger Jahren wurden weite T-Shirts plötzlich in. Die amerikanischen Hip-Hop-Stars trugen T-Shirts, in denen ihre massigen Körper regelrecht versanken. Aber auch in der europäischen Popbewegung wurde das T-Shirt immer weiter und länger. Es passte hervorragend zu den knallengen Leggings, die damals in Mode waren. Am liebsten mochten jedoch Jugendliche die weiten Shirts. Wer sich mit den Veränderungen seines Körpers beim Erwachsenwerden und auch sonst mit den Regeln und Normen der Erwachsenenwelt nicht abfinden wollte, konnte sich neben der Rollschuhbahn in eine Ecke setzen, sein T-Shirt bis zu den Füßen langziehen und seine zarte Seele in der riesigen Stoffmenge ganz einfach verstecken.

 

Wie geht es weiter?

Wie es mit dem T-Shirt weitergeht, ist offen. Klar ist, dass das T-Shirt heute längst als gesellschaftlich akzeptierter Allrounder gilt und für jeden Anlass geeignet scheint. Möglicherweise bleibt das T-Shirt ein modischer Hit, den Designer in jeder Saison neu erfinden. Daran, dass das T-Shirt in irgendeiner Form und Kombination aktuell bleibt, kann es indes keinen Zweifel geben!

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